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Fantasy für Unterwasser-Abenteurer
22.01.2014, 14:38 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.01.2014 14:39 von Andrea.)
Beitrag: #1
Photo Fantasy für Unterwasser-Abenteurer
Buchvorstellung:
„Clyátomon – Die Schlacht um die versunkenen Reiche“, Candelaverlag, 2013


Dann werde ich hier mal den Anfang machen und diesen Forums-Thread mit Leben füllen. Vielen Dank an Andrea für die Möglichkeit, mein neues Buch vorzustellen.

Ich möchte ganz persönlich beginnen:

Seit vielen Jahren gehe ich im Sommer jeden Tag in meinem „See um die Ecke“ schwimmen - ich bin nämlich eine absolute Wasserratte und begeisterte Wassersportlerin. Das wunderbare Gefühl vom Wasser getragen zu werden, hat mich zu diesem Buch inspiriert, ebenso die Unendlichkeit des Meeres. Um es mit den Worten von Thomas Mann zu sagen: „Das Meer ist keine Landschaft, es ist das Erlebnis der Ewigkeit.“

Wenn euch das anspricht und ihr außerdem Lust auf Drachen, eigenwillige Götter, fremde Kulturen und Unterwasser-Schlachtenszenen habt, dann könnte es euch Spaß machen das Buch zu lesen.

Der Inhalt – etwas genauer:

Atlantis – versunkenes Land der Sage, seit Jahrtausenden lockt dein Ruf diejenigen, die dafür empfänglich sind. Viele träumen von dir, einige folgen dem Drängen deiner Stimme und suchen nach dir und manche kehren nie zurück …

Auch Andreas, Marc und Manuela zieht es mit unerklärlicher Gewalt an und in die See. Immer unerträglicher wird ihnen ihre Existenz an Land, bis eine sternklare Sommernacht die Wende in ihrem Leben bringt. Wirklichkeit wird zur Legende und Träume werden Realität.

Die drei geraten zwischen die Fronten in einem seit Generationen andauernden Krieg fremdartiger Kulturen in einer fantastischen Unterwasserwelt voll sagenhafter Geschöpfe und eigenwilliger Götter. Ihr Erscheinen löst die alles entscheidende Schlacht aus. Und während die Götter darauf warten, dass sich die Rasse der Meermenschen selbst auslöscht, versuchen Andreas, Marc und Manuela die Unterwasserreiche zu retten. Sie begeben sich inmitten der Kriegswirren auf die Suche nach dem sagenumwobenen Clyátomon.

Mehr Infos:

Leseprobe, Trailer, Rezensionen

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das Buch beim Verlag

Fragen beantworte ich jederzeit gerne.

Mehr Infos: http://www.andreabannert.de
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03.02.2014, 08:46 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.02.2014 08:48 von Veilchen.)
Beitrag: #2
RE: Fantasy für Unterwasser-Abenteurer
Anmerken möchte ich dazu, dass es auch eine begeisterte Rezension zu diesem Buch in der Januar-Ausgabe 2014 des "Veilchens" gibt:

Aus dem versunkenen Atlantis entstanden drei Reiche, die friedlich miteinander am Grunde des Meeres leben könnten, wären da nicht der Clyátomon bzw. die gefälschten Sagen, die um ihn gesponnen werden. Andrea Bannert zieht mit diesem Fantasy-Roman ihre Leser/innen unter Wasser und enthüllt ihnen eine eigene Welt mit vier launischen Göttern, mit Drachen, Echsen und anderen Fabelwesen. Aber von vorne…
Der Clyátomon ist ein Stein, der unendliche Macht verleiht. Darum wurde er vor Generationen an Land gebracht, an einen Ort, den kein Meermensch erreichen kann, denn nach zwei Stunden an Land stirbt auch der Stärkste und Gesündeste von ihnen. Allerdings können die Menschen Macht nur schwer los lassen, und daher geht das Gerücht, der Träger des Steins habe ihn wieder mit nach Hause gebracht, ins Königreich Delryen. Daraufhin verbünden sich die anderen beiden Reiche, Dorkas und Freyara, um den Stein an sich zu bringen. Und dieser Krieg wird so bald nicht enden.
Währenddessen wachsen auf Land drei vermeintliche Waisen zu ganz normalen Studenten heran: Manuela, Andreas und Marc, deren Geburtsdatum jeweils als der 24.08.1991 angegeben wird, weil sie an diesem Tag an demselben Strand gefunden wurden. Das Schicksal bringt sie zwanzig Jahre später wieder zusammen: Sie belegen auf Gran Canaria denselben Tauchkurs. Was als harmloser Urlaubsspaß beginnt, entwickelt sich zu einem Albtraum: Ihnen wachsen gleichzeitig und plötzlich Schwimmhäute an Händen und Füßen, spitze Ohren und Zottelhaare, und zu guter Letzt Kiemen hinter den Ohren. Wie sich diese allmähliche, aber unumkehrbare Wandlung in einen Meermenschen anfühlt, lässt Andrea Bannert uns hautnah miterleben. Marcs Gegenwehr wirkt tragisch-komisch, wenn er sein iPhone zückt und dann verkündet: „Es gibt aber keine Unterwasserwesen mit spitzen Ohren. Hier: Sowas kennt nicht einmal Google!“ Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Natürlich ist es schwer zu akzeptieren, wenn man sich von seinem alten Leben ungewollt entfernt. Während das Tauchen ohne Geräte zunächst Spaß macht, verlieren sie in der Weite des Atlantiks bald den Boden unter den Füßen. Die drei sind unwiderruflich dazu verdammt, für immer unter Wasser zu bleiben. Das wird spätestens dann klar, als zwei von ihnen die Rückkehr versuchen und sich einem Kreuzfahrtschiff gegenüber als Schiffsbrüchige ausgeben. Lange halten sie es nicht dort aus, dann geht ihnen die Luft aus und ihre Haut wird rissig. Sie müssen zurück ins Meer!
Diese exotische Unterwasserwelt ist also nicht nur für den Leser neu, sondern auch für unsere drei jugendlichen Helden. Da prallen Kulturen aufeinander und sie kennen die Vorgeschichte nur wenig. Manchmal ist das von Vorteil, aber es tun sich auch tödliche Fallen auf. Auch sprachlich drückt sich die Interkulturalität aus in Ausdrücken wie „Die Meermenschen hatten es mit den Säulen“ und „ganz schön viel Info auf ein Mal“.
Die Unterwasserwelt der versunkenen Reiche ist bunt, archaisch, brutal, dreidimensional. Räume und Gebäude betritt man schwimmend von oben, das Schlafen auf einem Bett erfordert gewisse Übung, in den Gärten mischen sich Unterwasserpflanzen mit verschiedenen Kunstwerken aus Stein. Die Auswahl an Speisen, Kleidung und Einrichtungsgegenständen ist etwas eingeschränkt, dafür aber ist der Raum unermesslich. Die bombastischen Landschaften und das Schwimmgefühl sind lebensecht beschrieben: „Die dunkelgrauen Felsspitzen und Vulkankrater waren tief unter ihnen. Sie schwammen so hoch, dass die Gebirge wie Spielzeug aussahen. Manuela erinnerte es an den Blick aus einem Flugzeug. […] Es wurde Nacht, während sie Lanthan senkrecht hinunter folgten. Manuela fand es unheimlich, wie im Sturzflug nach unten zu schwimmen und die spitzen Felsen, flachen Vulkane und tiefen Felsspalten auf sich zukommen zu sehen, auch wenn sie wusste, dass sie jederzeit stoppen konnte.“
Bei diesem Buch kann man also nur raten: „Tauchen Sie ein!“

Andrea Bannert: „Clyátomon – Die Schlacht um die versunkenen Reiche“
Candela Verlag, 2013
Taschenbuch, 370 Seiten
ISBN 978-3-942635-17-2
http://www.andreabannert.de

Rezensiert von Andrea Herrmann
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