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In Wahrheit wird viel mehr gelogen (Kerstin Gier)
23.08.2017, 16:28
Beitrag: #1
In Wahrheit wird viel mehr gelogen (Kerstin Gier)
„In Wahrheit wird viel mehr gelogen“ sagt Kerstin Giers Romanheldin Carolin. Tatsächlich hat sie gute Gründe zu lügen: Sie ist sechsundzwanzig, hochbegabt (IQ 158) und schreibt gerade die Abschlussarbeit für ihren dritten Studienabschluss. Um einen Freund zu finden, muss sie sich dümmer stellen als sie ist. Bis sie ihren Traummann Karl kennen lernt, den Vater ihres ersten Freundes. Der Hochschuldozent nimmt sie wie sie ist und fürchtet sich nicht vor ihrer Intelligenz. Sie führen eine sehr gute Ehe in Barcelona und Paris, obwohl er mehr als doppelt so alt ist wie sie. Bis er eines Tages unerwartet stirbt. Eben hatten sie noch telefoniert und sich über gut merkbare und schlecht merkbare Passwörter gestritten, und dann kehrte er nicht mehr zurück. Das „Sei ganz du selbst“ von Carolins Mutter nutzt natürlich gar nichts. Carolin lässt sich nun hängen, bis ihre Schwester und deren Mann, bei denen sie gerade wohnt, sie zur Therapie schicken. Hilfe bekommt sie jedoch von ganz anderer Seite, sozusagen von der Straßenseite gegenüber. Der Apotheker liest sie erst von der Straße auf, als sie dort betrunken gestürzt ist, dann berät er sie bei Psychopharmaka, macht ihr eine Gesichtsmaske und wird schließlich ihr bester Freund. Am meisten gelogen wird jedoch rund um die Erbschaft. Karl war nämlich vermögender als Carolin wusste. Obwohl er als Akademiker wenig verdiente, gab es doch ein beträchtliches ererbtes Vermögen im Hintergrund, um das sie sich nun mit ihrem Exfreund (also ihrem Stiefsohn) und dem dubiosen Onkel Thomas, einem windigen Filmemacher, streiten muss. Carolin mausert sich im Verlauf der Erbschaftsintrigen. Zunächst war sie die typische Heldin eines Frauenromans: egozentrisch, hält alle Menschen für Idioten, jammert herum. „Nicht ich, sondern das Leben braucht eine Therapie!“ behauptete Carolin. Doch die Tätigkeiten rund um die Inventarisierung ihres Vermögens und die Finten der erblustigen Verwandtschaft holen sie aus ihrem Tief heraus, besonders aber die Freundschaft des Apothekers. Er hilft ihr und sie führt seine Bücher, nun arbeitet sie und pflegt Freundschaften und kommt damit ins Gleichgewicht. Sogar mit ihrem Exfreund söhnt sie sich aus und macht mit ihm gemeinsame Sache. Sie knacken zuletzt den Safe. Ich habe an dieser Geschichte viel Spaß gehabt mit ihren skurrilen, aber lebensechten Dialogen. Tipp an die Leser: Hier gibt es keine Zufälle. Achten Sie auf die Details.

zuerst veröffentlicht im Veilchen, Ausgabe 54, Juli 2016
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03.04.2018, 17:52 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.07.2018 14:54 von Veilchen.)
Beitrag: #2
RE: In Wahrheit wird viel mehr gelogen (Kerstin Gier)
Es ist sehr schwierig für die meisten Menschen, die Zeit für das Schreiben der Arbeiten und einen echten Ghostwriter, der nicht lügt, zu finden. Und wenn man sie nicht findet, dann braucht er Hilfe der Spezialisten. Sie haben für alle Menschen günstige Preise, schreiben ohne Plagiat und liefern alle gemachte Arbeiten blitzschnell. Lesen Sie auch ihre nützliche Artikel, in denen Sie einige Tipps für leichtes Schreiben bekommen. Schreiben Sie Ihnen gleich und werden als ihr ständiger Kunde.
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07.07.2018, 14:55 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.07.2018 14:56 von Veilchen.)
Beitrag: #3
RE: In Wahrheit wird viel mehr gelogen (Kerstin Gier)
Laut Studienordnung soll immer noch jeder seine wissenschaftliche Arbeit selbst schreiben. Schließlich geht es darum, die Leistung des Autors zu bewerten und zu zertifizieren. Und wer keine Zeit findet, eine dreijährige Doktorarbeit selbst zu schreiben, der braucht auch keinen Doktortitel.
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